Dorntherapie

Leben ist Bewegung

Die sanfte Dorntherapie löst Wirbelsäulen- & Gelenkblockaden sowie Muskel- verspannungen & -verklebungen nachhaltig. Sie wird dem Ziel einer sanften Heilung gerecht, weil alle Blockaden in der Bewegung gelöst werden. Ruckartige Hebeltechniken, wie bei anderen "Einrenk-" Methoden à la Tamme Hanken, Chiropraktik oder klassischer Osteopathie entfallen komplett. Solche gewaltsamen Hebeltechniken bergen nämlich ein Verletzungsrisiko von Muskelfasern und Gelenkstrukturen. Bei der Dorntherapie kann sich die Muskulatur ohne Schädigung an die korrigierten Knochenstrukturen anpassen. Es können fast alle Tiere mit Dorntherapie behandelt werden. Sollten Bewegungs- techniken einmal nicht möglich sein, z.B. wegen Arthrose oder Schmerzen, wende ich die Cranio-Sacral-Therapie und Fascien- techniken an. Diese sind ebenfalls sehr sanft und effektiv. Auch die Entstörung von Narben ist wichtig, weil Narben ganze Meridiane blockieren können.

Behandlungsablauf

Im Rahmen meiner ganzheitlichen Behandlung erfolgt eine gründliche Untersuchung des ganzen Bewegungs- apparates. Auch Kiefergelenke, Zähne, Zungenbein, Brustbein, Beinlängenunterschiede und die Hufbalance gehören dazu, nicht nur Wirbelsäule, Becken und Beingelenke. Ich schaue mir Ihr Tier auch in der Bewegung an. Bei dieser genauen Diagnostik zeigt sich oft schon die Ursache der Probleme. Blockaden werden bei dieser Methode mit speziellen Techniken in der Bewegung gelöst. Das hat den Vorteil, daß sich die Muskeln ohne Mikrorisse (wie bei Hebeltechniken) sofort anpassen und lösen können. Die Behandlung dauert in der Regel bei Pferden 2-3h; bei Hunden und Katzen ca. 1-1,5h. Nach der Behandlung braucht der Körper ca. 7 - 14 Tage, um sich auf die korrigierten Bewegungsmuster einzustellen. In dieser Zeit sollte ein lockeres Training ohne Streß erfolgen, damit sich der Körper auf die Heilarbeit konzentrieren kann. Häufig zeigen meine Patienten jedoch schon direkt nach der Behandlung oder am nächsten Tag mit Bewegungsfreude, daß es ihnen schon deutlich besser geht. Nach vielen Jahren Berufserfahrung habe ich festgestellt, daß es mit "nur Einrenken" nicht getan ist. In 99% der Fälle liegt eine chronische Störung zugrunde. Z.B. stehen Beckenblockaden in fast allen Fällen mit einer Darmstörung in Verbindung und ständige Muskelverspannungen lassen auf eine Leberbelastung und Übersäuerung schließen. Die Beschwerden kommen dann nach mehreren "Nur-Dorntherapie-Behandlungen" immer wieder, bis endlich eine ganzheitliche homöopathische Behandlung erfolgt ist. Oftmals liegt es auch an den Hufen und man kann "einrenken" wie man will, wenn der "Schuh" drückt und dadurch Verspannungen im ganzen Bewegungsapparat entstehen.

Alles wieder in Fluß bringen

Die Dorntherapie hat viele Einsatzmöglichkeiten:

in akuten Fällen

Wenn keine offensichtliche Verletzung vorliegt, handelt es sich sehr oft um Blockaden von Wirbeln, Becken, Muskeln oder Gelenken - unklare Lahmheiten - offensichtliche Rückenprobleme - plötzliche Bewegungseinschränkungen - u.a.

in chronischen Fällen

- um Arthrosepatienten "locker" zu halten - um reiterlichen Problemen entgegen zu wirken, die beim Pferd ebenfalls Verspannungen & Blockaden auslösen - als Begleittherapie in der Reha von Verletzungen und Unfällen - als Kombinationsbehandlung bei der Huftherapie - als Begleittherapie bei homöopathischer Behandlung - u.a.

zur Diagnostik

- bei meiner ganzheitlichen Untersuchung, um Schmerzen, Blockaden, Verspannungen sowie Entzündungen genau zu lokalisieren - zur Ursachensuche: liegt es am Pferd; an den Hufen; am Sattel oder am Reiter? Mit Testgriffen und Cranio-Technik kann man sehr gut herausfinden, wo Bewegungschränkungen herkommen. Dies ist diagnostisch sehr hilfreich, da Tiere Schmerzen nur wortlos zeigen können.